Auch durch richtiges Fasten kann man erreichen, dass der Körper von Schlacken und Giften befreit wird. Fasten ist nicht nur zu einer bestimmten Jahrszeit empfehlenswert, sondern kann praktisch in allen Monaten ausgeführt werden. Dabei reichen in der Regel zwei bis fünf Fastentage vollkommen aus, um die Darmreinigung und Entgiftung des Körpers zu unterstützen. Allerdings sollte nicht in Zeiten starker beruflicher und privater Anspannung gefastet werden. Je nach den individuellen Voraussetzungen und Vorlieben kommen unterschiedliche Fastenvarianten in Betracht. Durch intensives, aber vernünftiges Fasten kann eine gründliche Darmreinigung erzielt werden, zugleich wird der Stoffwechsel unterstützt und entlastet. Wer sich dabei noch viel bewegt, aktiviert die Durchblutung.

Falsches Fasten birgt gewisse Risiken in sich. Es können körperliche Störungen wie Kreislaufprobleme, Unterzuckerung, Frösteln und auch Kopfschmerzen auftreten. Wer jedoch eine dem eigenen Typ entsprechende Kur wählt, kann solche Störungen verhindern. Zu den wichtigsten Regeln beim Fasten gehört der Verzicht auf Alkohol, Kaffee und Nikotin während dieser Zeit. Und man sollte beim Fasten immer viel trinken – empfohlen werden 200 Milliliter Wasser oder Tee pro Stunde. Um gesundheitlichen Schäden vorzubeugen, sollte vor einer Fastenkur immer der behandelnde Arzt oder Heilpraktiker befragt werden. Das betrifft insbesondere Menschen mit chronischen Beschwerden.

Dem Fasten sollte stets eine gründliche Darmreinigung vorangehen. Dann erst erfolgt die eigentliche Fastenkur. Beliebte Fastenvarianten sind das Tee-Säfte-Fasten, das Früchtefasten und das Suppenfasten. Tee-Säfte-Fasten eignet sich vor allem für Menschen mit Übergewicht sowie für Diabetiker vom Typ II, Menschen, die unter Gicht, Bluthochdruck und erhöhten Blutfettwerten leiden. Nicht zu empfehlen ist diese Form des Fastens für Untergewichtige und Personen mit Magen- bzw. Darmschleimhautentzündungen. Beim Tee-Säfte-Fasten wird nur getrunken und zwar verdünnte Frucht- bzw. Gemüsesäfte und Kräutertees. Gemüse- und Obstsäfte versorgen den Körper mit Vitaminen, Enzymen und Kohlehydraten. Basisteemischungen aus Löwenzahn, Brennnessel, Pfefferminze und Birkenblätter – die in jeder Apotheke angemischt werden – helfen beim Entsäuern. Tee-Säfte-Wasser kann häufig Gelenkschmerzen lindern und auch den Blutdruck positiv beeinflussen. Außerdem sorgt diese Fastenform für starke Gewichtsreduktion.

Früchtefasten wiederum ist geeignet für eher sportliche Menschen, empfiehlt sich aber nicht für diejenigen, die mit Verdauungsproblemen oder Fruchtzuckerintoleranz zu kämpfen haben. Beim Früchtefasten werden morgens und mittags Früchte nach Belieben verzehrt. Abends steht leicht gedünstetes und nur leicht gesalzenes Gemüse, zum Beispiel Möhren oder Kohlrabi, auf dem Speiseplan. Verzichten sollte man auf Hülsenfrüchte und Kohl, denn sie können Blähungen hervorrufen. Auch beim Früchtefasten muss viel getrunken werden, vorzugsweise Kräutertee und stilles Mineralwasser.

Suppenfasten lässt Pfunde nicht so gut purzeln, ist deshalb für Übergewichtige eher nicht empfehlenswert. Beim Suppenfasten verzehrt man morgens Hafercremesuppe, während am Tag und abends passierte Gemüsesuppe gegessen werden. Auch hierbei gilt: Viel Kräutertee und stilles Mineralwasser trinken.

Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, darf man das Fasten keinesfalls unterbrechen! Wer zwischendurch Hunger bekommt, sollte trinken, aber keine Nahrungsmittel wie Brot oder gar Schokolade zu sich nehmen. Unterstützend beim Fasten wirken Saunagänge, denn dadurch wird das Entschlacken über die Haut gefördert. Positiv wirkt sich außerdem viel Ruhe aus. Ein kleiner Mittagsschlaf kann hilfreich sein ebenso wie lange Spaziergänge an der frischen Luft.

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