Ein altes Sprichwort sagt: Ist der Darm gesund, ist auch der Mensch gesund. Schon lange ist bekannt, dass die Darmgesundheit wesentlichen Einfluss auf das körperliche und geistige Befinden hat. Doch der Darm kann nur gesund bleiben, wenn er nicht mit schädlichen Stoffen aus der Nahrung überfrachtet wird. Die zugeführten Nahrungsmittel sollten stattdessen möglichst Natur belassen sein. Faserreiche Frischkost, der Verzicht auf raffinierte Lebensmittel und tierisches Eiweiß haben einen deutlichen Einfluss auf die gesunde Funktion des Darms. Denn viele Darmerkrankungen sind überall dort unbekannt, wo sich die Menschen noch natürlich, das heißt fettarm, ohne Fleisch-, Wurst- oder Milchproduktkonsum, ohne Weißmehlprodukte oder raffinierten Zucker, ernähren.

Eine gesunde Ernährung hält den Darm lange gesund

Die Darmreinigung und Darmsanierung hilft, den Darm zu entlasten und zu entgiften. Aber genauso wichtig ist auch die richtige Ernährung, damit der Darm langfristig gesund bleibt. Verzichtet werden sollte auf Säurebildner. Das sind Nahrungsmittel, die das Säure-Basen-Gleichgewicht stören und zur Übersäuerung des Körpers beitragen. Echte Säurebildner sind Milchprodukte, zum Beispiel Quark, Butter, Käse oder Joghurt, sie sind gleichzeitig aber auch Schleimbilder. Der von solchen Nahrungsmittel gebildete Schleim haftet in Kombination mit Nahrungsresten an den Darmwänden an und bildet Schlacken. Gemieden werden sollten auch tierische Proteinlieferanten wie Fleisch, Eier und Fisch. Diese Lebensmittel produzieren ebenfalls viel Schleim und damit Darmschlacken. Zwar lassen sich die oftmals zähen Ablagerungen im Rahmen einer Darmreinigungskur entfernen. Wer aber seine Ernährungsgewohnheiten beibehält und weiterhin viel tierisches Fett und Eiweiß verzehrt, hat bald wieder unter einem verschlackten Darm zu leiden.

Rohes Obst und Gemüse sowie Grassäfte helfen gegen Übersäuerung und Darmprobleme

Rohes und frisches Obst sowie Gemüse sind die ideale Kost für den Darm. Denn sie bilden keinen Schleim und Schlacken und übersäuern den Körper auch nicht. Empfehlenswert für die tägliche, gesunde Ernährung sind alle Gemüsearten. Ihre wertvollen Inhaltsstoffe bleiben insbesondere dann vollständig erhalten, wenn sie auf schonende Weise zubereitet werden. Am besten verzehrt man Gemüse roh und frisch zubereitet. Das gilt für Obst in gleichem Maße. Abstand nehmen sollte man hingegen von geschwefelten Trockenfrüchten wie Trockenpflaumen oder -Aprikosen, denn sie können Schleim bilden. Zu den darmfreundlichen Lebensmitteln gehören neben Bio Obst und Gemüse auch Grassäfte, zum Weizen- oder Gerstengrassaft. Auch gekeimte Samen oder Sprossen wirken sich positiv auf den Darm aus.
All diese Lebensmittel haben die Aufgabe, wertvolle Nährstoffe zu liefern, den Körper zu entlasten und einer Vergiftung und einer Übersäuerung des Organismus entgegenzuwirken.

Eine gesunde Darmflora kann durch Spirulina Algen als Nahrungsergänzung gefördert werden

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch das Potenzial, das Mikroalgen bei der gesunden Ernährung haben können. Besonders darmfreundlich ist die Spirulina-Alge. Sie hilft den gesunden Mikroorganismen im Darm beim Aufbau eines natürlichen, milchsauren Milieus. Denn sie dient den gesunden Laktobakterien als Nahrung und leistet einen Beitrag bei der Verringerung des Risikos von Fehlbesiedlungen im Darm. Zusätzlich werden Spirulina Algen zu den Massebildnern gezählt. Sie unterstützen eine vorteilhafte Konsistenz von Darminhalt und Stuhl, wodurch der Darminhalt besser abtransportiert und sich nicht in den Windungen und Falten des Darms absetzen und damit Schlacken bilden kann. Neben Mikroalgen wie Spirulina hat auch reine Bierhefe einen positiven Effekt auf die Darmflora. Bierhefe unterstützt Wachstum und Besiedelung von Milchsäurebakterien im Darm. Während andere Pilze wie der Schädling Candida albicans die Gesundheit stark beeinträchtigen kann, helfen nützliche Bierhefepilze dem Darm. Bei Pilzen gilt ebenso wie bei Bakterien, dass es davon neben Krankheitserregern auch positive Vertreter gibt.

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